3. Bad Meinberger Kunst- und Kulturtage

Mantra-Singen

Das Singen von Mantren ist ein Teilbereich des Yoga

Eine sanfte, freudvolle Methode Gefühlen und Empfindungen Ausdruck zu verleihen. Singen und Chanten sind einfache Techniken den Atem zu vertiefen, das Herz zu öffnen, innere Gefühle der Liebe, des Mitgefühls (auch mit uns selbst) und der Demut zu wecken, die Grundlage für einen ganzheitlichen Heilerfolg sind.

Durch den Klang werden die Energiekanäle (Nadis) im Astralkörper (Emotionen) gereinigt, die Chakren (Energiezentren) erweckt und aktiviert. Durch die geistige Ausrichtung auf die göttliche Kraft / universelle Liebe, das Licht, durch das Erfassen der Bedeutung der Mantren, und des Hörens derselben, aus uns selbst heraus sich gestaltend, können sich die Energien im physischen und emotionalen Körper harmonisieren und neu ordnen. Ein Gefühl von Frische, Leichtigkeit, Heiterkeit und Gelassenheit breitet sich in und um uns aus.

Trommeln und Singen

… über das Singen

der Gesang ist die Möglichkeit den Leib als Instrument zu nutzen.

Die Bereiche Kehlkopf, Lunge, Stimmbänder und den Atem kreativ und heilsam einzusetzen. Durch das Singen bekommt die Stimme Wärme, Klarheit oder Kraft. Je nachdem ob wir laut oder leise, sanft, weich, klar, fein, scharf oder rauh singen, modulieren wir nicht nur Melodien und fügen Harmonien zusammen und nicht nur verschiedene Stimmen können zusammengebracht werden, wenn mehrere Menschen zusammen singen, sondern wir arbeiten an uns, wir ergreifen unser eigenes, naturgegebenes Instrument.

Mit dem Bilden und Ausbilden eines feinen Singens, was nicht gleichbedeutend mit einer Gesangsausbildung sein muss, sondern das Eröffnen des eigenen Musikinstruments, des Gesanges, sein kann – eröffnen wir auch unsere Seele.

Mit dem Starken und dem Sanften lassen wir unsere Seele stark und sanft werden,
mit dem Hellen und den warmen Tiefen kann die Seele hell und warm werden,
mit dem Feurigen oder Freudigen kann sich dieses entfalten.

Wenn wir nicht mehr singen, oder nicht mehr singen dürfen, weil es nicht mehr zum guten Ton gehört, dann verlieren wir eine Fülle von Seelenfähigkeiten:
Ehrfurcht, Andacht, Hingebung, Klarheit, Freude, Glück, Süße, Festigkeit.

Alle ‚tauglichen’ Kräfte - auch Tugenden genannt –, die tauglichen Kräfte der Seele, sind heute dünn und flach geworden. Schon von Tugenden zu sprechen bewirkt Skepsis. Wenige denken daran, dass wir an unserer Seele, unserer Gesundheit, unserem Glück, dem eigenen, innerlichen, alles bewegenden Menschsein arbeiten können.

Wenn wir singen oder die Trommel schlagen und die Gelegenheiten wahrnehmen, mit anderen zu musizieren, bilden wir zugleich unser Gehirn zu einem symphonischen, synarchisch-synergischen Arbeiten und Wirken aus.

Musik wirkt öffnend, sie ist heilsam, umfassend wirksam auf den Menschen.

Der singende Mensch eröffnet sich im Gesang feineren, höheren Inspirationen und Kräften, die sich ihm durch Reflexion und Sprache nicht eröffnen lassen.

Drum and SoundIm Singen findet der Mensch auch Fügung der inneren Welten, Entlastung von Kummer, Leid oder übermäßigem Begehren.

Können Menschen noch singen, können sie in Familie, Freundeskreis oder Gesellschaft Trost und Wärme bringen, besonders dann, wenn nicht irgendwelche Lieder gesungen werden, sondern wenn wir beim Singen uns selbst lauschend, selbst singend, alles andere vergessend, selbst Gesang werden. "Shin"

Text und Foto sind www.arupa.eu entnommen.

 

 









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